Samstag, 15. Juni 2013

Jonastal - Grabungsbeginn am VS Friedrich 14



Arnstadt/Jonastal

In enger Zusammenarbeit zwischen der Südthüringer Jonastalgesellschaft für Bernsteinzimmerforschung (STJGFB), dem Referat KII/III des BMI, dem Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege in Erfurt, der Bundeswehr und dem Kampfmittelräumdienst haben die Aufwältungsarbeiten am Verdachtsstandort Friedrich 14 in unmittelbarer Nähe der im Jonastal befindlichen Stollenanlage begonnen.


Foto : (C) Andreas Thiem/Volker Sickma


 Die unter der Leitung von Andreas Thiem und Volker Sickma stehenden Arbeiten sind auf eine Dauer von 7 Tagen projektiert.

Die auf Basis von Archivunterlagen und bisher unzugänglichen Luftbildern lokalisierte Stelle mit Blick auf die bestehende Stollenanlage bietet nach einschlägiger Meinung der beteiligten Experten erstmals seit geraumer Zeit wieder einen stichhaltigen Ansatzpunkt für die zeitgeschichtliche Aufarbeitung der Region.

„Wir erwarten die Existenz eines Betonfundaments in einer mutmasslichen Tiefe von 12,50 Metern“ erklärte Andreas Thiem und fügte an, dass diese Anomalie durch „Messhilfsmittel“ festgestellt worden ist. „Nach uns vorliegenden Informationen diente dieses Fundament als Ausgangsbasis für den Vortrieb von 3 Stollen im Ripplinger Berg Verfahren“ erläuterte Volcker Sickma auf Nachfrage.

 Foto : (C) Andreas Thiem/Volker Sickma

Zu dem zu erwarteten Fundbild wolle man aus „verständlichen Gründen“ zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen. „Gehen sie bitte davon aus, dass BMI und Landesamt zu gegebener Zeit die Öffentlichkeit informieren werden“ erklärte ein nicht genannter Angehöriger der Bundeswehr.

Dienstag, 4. Juni 2013

Tiehm Sickma gegründet - Südthüringer greifen 2013 an

Schluss mit Lustig, das Jahr 2013 wird das Jahr der Südthüringer werden.

Die Südthüringer Jonastalgesellschaft für Bernsteinzimmerforschung (STJGFB) gibt die Gründung der Spezialeinheit Tiehm Sickma bekannt.

Tiehm Sickma wird zum operativen Arm der Gesellschaft und künftig unmittelbar am Objekt, im Gelände, tätig werden.

Unter dem Motto "Sickma hier, Sickma da" werden künftig die Geländeaktivitäten der Südthüringer Jonastalgesellschaft für Bernsteinzimmerforschung (STJGFB) koordiniert ausgeführt. 

Donnerstag, 4. April 2013

Ach, wie gut dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß !!


Kein Spuk unterm Riesenrad.

Hier geht es nicht um die Hexe, den Riesen und das Rumpelstilzchen auf ihrem Weg vom Pläntawald über das Centro Kaufhaus am Alexanderplatz in den Harz.

Nein, hier geht es um die schicksalhafte Bestimmung von Kurt Keiluweit und Erwin Hänsel.

Kurt Keiluweit und Erwin Hänsel – eine Männerfreundschaft die weit über die Folgen der Verlagerungstagungen von Halle, Gotha und Ansbach hinausgeht.

Am 28.03.1945 war doch den Deutschen Dienststellen exakt bekannt, wo und wie die Alliierten vorrücken, wie die Abgrenzung der Truppenkörper untereinander erfolgte, wie vormarschiert wurde und wie die Besatzungszonen auszusehen hatten.

Erwin Hänsel konnte die von ihm geleiteten Transporte, die ihm anvertrauten wertvollsten Kulturgüter, sicher durch die Reste des tausendjährigen Reiches dirigieren.

Erwin Hänsel fürchtete 1945 weder Strahlen noch Tod oder Teufel, von amerikanischen Truppen ganz zu schweigen. Diese liessen Hänsel anstandslos passieren, wie nicht zuletzt durch den Brief des New York Times Kolumnisten William „Bill“ Honan einwandfrei bewiesen ist.

Schriftliche Beweise der Taten von Erwin Hänsel sind in kürzlich aufgetauchten Dokumenten der Panzergrenadier Division „Brandenburg“ historisch einwandfrei und belastbar dokumentiert und für die Nachwelt überliefert.





Die Südthüringer Jonastalgesellschaft für Bernsteinzimmerforschung (STJGFB) erhielt diese Aktenmappe von einem Nachkommen jenes amerikanischen Offiziers, der seinerzeit Erwin Hänsel in Mitteldeutschland kontrollierte und passieren liess. Erwin Hänsel schenkte jenem Offizier das streng geheime Kompanietagebuch. Erwin Hänsel verschenkte die dokumentierte Wahrheit.

Kurt Keiluweit wiederum gilt als der Bewahrer der Gralssage Erwin Hänsels. Das in intensiven Männergesprächen, unzähligen, sehr persönlichen, Briefen ausgetauschte Wissen stellt sicher, dass die Geschichte der Heldentaten von Erwin Hänsel nicht in Vergessenheit gerät.

Noch heute, unter schwierigen Bedingungen in regallosen Zeiten, bewahrt Kurt Keiluweit den Ordner mit dem schriftlichen Nachlass von Erwin Hänsel mit der gebotenen und angemessenen Würde auf.

Neben Kurt Keiluweit trägt auch eine Mitarbeiterin einer Bundesbehörde schwer am auferlegten Gralswissen des Erwin Hänsel.

Kurt Keiluweit und Erwin Hänsel – ein herausragendes Beispiel echter Männerfreundschaft, ein leuchtendes Beispiel tadelloser, preussischer, Lebensführung und Pflichterfüllung.

Jeder Bernsteinzimmersucher, noch in tausend Jahren, wird sich ehrfürchtig an die Postings von Kurt Keiluweit und die Geschichten von Erwin Hänsel erinnern.